Unser nächstes Stempel-Treffen findet bei Iris statt. Gleichzeitig ist es auch ihr Geburtstag. Ich lasse es mir deshalb nicht nehmen, ihr etwas zu schenken. Ich habe ihr dazu diese Pralinenschachtel mit Karte gebastelt.
Auf dem Deckel der Pralinenschachtel ist ein Hänglar-Mädel und ein kleiner süßer Hund, den ich mal umsonst bei einer Bestellung dazubekommen habe.
den Text habe ich von SU bekommen. Der Pfotenabdruck ist ein Knopf.
Am Schachtelrand habe ich Schmetterlinge ausgestanzt, die teilweise auf der Schachtel und auf der Karte herumflattern.
So sieht die Schachtel von Innen aus (noch ist sie leer).
Die Karte habe ich ganz ähnlich gestaltet.
Passend zum Teelichthalter habe ich noch eine Karte gebastelt. Den Hintergrund habe ich identisch zum Teelichthalter gestaltet. Auch der RIP-Schriftzug habe ich übernommen.
Beim Gruselfriedhof flattert eine kleine Fledermaus herum.
Die tanzenden Gerippen durften natürlich auch nicht fehlen. Schließlich sind wir zu einer Party eingeladen.
Wenn der Geburtstagstag nicht wäre könnte man fast meinen es wäre eine Halloweenkarte. Die Namen sind in rot geschrieben als einziger Farbtupfer.
Freunde von uns feiern demnächst Geburtstag und stehen auf Gothics und so bin ich auf die ungewöhnliche Idee gekommen, mal einen schwarzen Teelichthalter zu basteln. Die neuen Halloween-Stempel von Betty kamen da genau richtig raus.
Den Hintergrund habe ich mit Krakelee und Granit weiß bestempelt. Unten geht eine Borde mit "RIP" entlang. Auf den verschiedenen Seiten sind Gruselfriedhof, Knorriger Baum und Gerald Gerippe (jeweils grau und schwarz) zu sehen.
Der Deckel mit Glaseinlass ist mit Spinnweben und Spinnen verziert.
Wenn man den Deckel abhebt, sieht man unten noch ein paar Gruselfiguren. Die sind aber nur sichtbar, wenn keine Kerzen mehr drin sind.
Unsere chinesische Keuserin hat ihr erstes Kind bekommen. Aus diesem Anlass habe ich dieses WhiffofJoy-Motiv verarbeitet.
Den Text habe ich auf einer englischen Seite gefunden und da es offensichtlich von einem unbekannten Autor stammt, darf ich diesen auch verwenden. Besonders pfiffig: die kleine Sicherheitsnadel.
Im unteren Teil der Karte taucht das Motiv "Sicherheitsnadel" wieder auf. Die weiße Spitze unterstreicht das Ganze.
Und so sieht die Karte komplett aus. Das Hintergrundpapier habe ich selbst bestempelt. Die Ministempel hatte ich in Kempen günstig ergattert.
Mein Vater trinkt gerne Becherovka und Rotwein. Da wir dieses Jahr in Tschechien Urlaub gemacht haben, war sonnenklar welches Geburtstagsgeschenk er diesesmal bekommt. Becherovka könnte ich selbst nicht trinken. Ich hatte mir in Tschechien mal Karlsbader Kaffee bestellt. Normalerweise sind die Kaffeespezialitäten in Tschechien immer lecker. Aber Kaffee mit Becherovka ist echt gruselig.
Die zwei Flaschen wollte ich noch hübsch verpacken. In Tschechien gibt es viele Burgen und dort gibt es immer mal wieder Show-Fechten. Es sollte also mittelalterlich aussehen. Den Hintergrund habe ich geprägt. Von dem Ritter hatte ich leider nur einen Abdruck. Deshalb ist die Becherovka-Flasche etwas schlichter gehalten.
Bislang konnte ich mich für eine Trauerkarte nie so recht motivieren, obschon ich es besser finde eine zu besitzen für den Fall der Fälle. Kommt es erst zu einem Trauerfall hätte ich dafür keine Muse.
Für den Hintergrund habe ich schwarz-grauen Cardstock mit meiner neuen Embossing-Folder gemustert. Den Text "Aufrichtige Anteilnahme" habe ich auf schwarzen Rasierschaumpapier gedruckt.
Die Blume ist von SU. Ich finde sie dafür ideal. Sonst werde ich sie wahrscheinlich nicht einsetzen.
Nach einer Woche Mikulov ging es weiter nach Jicin. Jicin selbst ist eher unspektakulär. Was an Jicin interessant ist, ist die Nähe zu Felsenstädten, in denen man ausgiebig wandern kann. Wer die Externsteine kennt, Felsenstädte sind auch viel mit Fels. Im Gegensatz zu den Externsteine gibt es aber Felsen über Felsen. Unsere erste Wanderung dauerte 5 Stunden und waren 10 km. Wer sich jetzt fragt, wieso wir so lahme Enten waren kommen jetzt ein paar Fotos. Wir sind 5 Stunden nur Treppauf und Treppab gegangen. Und nicht so schöne sondern völlig uneben. Teilweise musste mein Mann mir hochhelfen.



An manchen Stellen gab es Aussichtspunkte, wo man einen tollen Blick auf diese faszinierende Felsenlandschaft bekommt. Die Felsen sind wir einmal hoch gelaufen um diese Fotos zu machen. Dann wieder runter um den Fels zu erklimmern, den man vorher nur beim Ausblick gesehen hat. Doof nur das man hinterher komplett wieder zurück musste. Ich glaube ich hatte schon lange keinen so schlimmen Muskelkater mehr. Ob ich es noch mal wieder machen würde: ja auf jeden Fall - das war ein einmalig schönes Naturdenkmal.
Am darauffolgenden Tag fuhren wir dann zu unserem eigentlich ersten Ziel: "Mikulov". Mikulov ist ein kleiner romantischer Ort im tschechischen Weingebiet - ganz nah an der Österreichischen Grenze (ca. 70 km von Wien). Der Ort hat in der Mitte einen Berg und na klar auf dem Berg ist ein Schloss. In Tschechien hat beinahe jedes Kuhdorf eine Burg oder ein Schloss. Und das tollste: sie sind alle sehenswert. Einfach "Zamek"-Beschilderung folgen und schon ist man bei der nächsten Schlossführung.
Dies ist zum Beispiel eine Burg, die wir eher zufällig angesteuert hatten.
Das Schloss in Mikulov ist aber auch sehr malerisch und braucht sich nicht zu verstecken.
Von der oberen Schlossterasse hat man einen tollen Ausblick auf die Weinberge. Man dort hoch laufen, aber aufgrund von 40 Grad im Schatten, habe ich mich geweigert diese Tour zu machen. Schlösser angucken ist O.k., da diese immer ein wenig kühl sind.
Vor 4 Jahren waren bereits in der Nähe von Mikulov gewesen und da waren die Weine noch nicht so gut. Seit dem EU-Weine in Tschechien verkauft werden dürfen, hat sich dies aber drastisch geändert. Unsere liebste Weinsorte war Palava - lieblicher Weißwein, Palava ist die Tschechische Rebsorte. Natürlich sind davon auch ein paar in unser Weinregal zu Hause gewandert.
Unser Urlaub ist schon wieder ein paar Tage her und ich wollte die restlichen Urlaubstage dazu nutzen die Fotos von unserem Tschechienurlaub einzustellen. Dies ist bereits unser dritter Tschechienurlaub, so haben wir uns diesesmal auf weniger bekannte, aber nicht minder schöne Orte konzentriert.
Wir wollten Samstag losfahren, leider stellten wir am Freitag fest, dass wir doch erst Sonntag gebucht hatten. Da waren wir so in Urlaubslaune und dann das. Im Hotel angefragt, ob man das Zimmer eine Nacht eher bekommen könnten, war leider Fehlanzeige. Daher entschieden wir uns einen spontanten Zwischenstop in Kutna Hora einzulegen. Kutna Hora hat eine wunderschöne Kloserkirche. Abends ging es natürlich in einen Biergarten. Tschechisches Bier ist süffig und unheimlich lecker.
Aber die eigentliche Attraktion von Kutna Hora ist das Beinhaus. Hier wurde 40.000 Skelette in teilweise bizarren Skulpturen zusammengefügt. Ein wahrhaft gruseliger Ort.
Eine Freundin von mir ist gerade mit dem Studium fertig geworden und ich habe ihr deshalb diese Glückwunsch-Karte zukommen lassen. Für den Hintergrund habe ich mein Bunny-Bo-Papier verwendet. Orange habe ich bislang auch noch nie als Grundton gehabt.
Die Bärchen habe ich ins Gras gestellt. Oben sind die Noten zum Gratulationslied.
Der Kerzenhalter, die Champagnerflasche und Glas stammen von Magnolia.
Zum Hingucker wird die Karte, enn man am Bändchen zieht. Dann kommt noch ein weiterer Text zum Vorschein.
Mal eine etwas weniger schlichte Männerkarte. Bei dieser Karte schaut man aus dem Saloon nach draußen.
Die Saloontüren schwingen hin und her. Erst die rechte Schwingtür ... Das Pferd wartet draußen, bis man seinen Whisky ausgetrunken hat.
... dann die Linke. Dort ist das Gewehr angelehnt. Das Lasso und die Cowboystiefel (auch im Wilden Western war man ordentlich). Im Hintergrund sieht man seinen Zechkumpanen mit seinem Pferd.
Diese Karte ist nach einem Sketch entstanden. Für den Hintergrund habe ich das neue Hundepapier eingesetzt. Ist das nicht zu süß?
Auf dem Texttag ist eine Hundepfote.
Die Blume im Maul des Hundes habe ich mit einer Minirose verschönert.
Wir wollen umziehen und suchen uns eine neue Bleibe. Damit sich Vermieter ein Bild von uns machen können, habe ich diese 2 Visitenkartentäschen erstellt. Man kann die Täschchen zumachen. Die Stempelpapiere habe ich zunächst mit Distress Ink blau eingefärbt. Die Stempel stammen von Crafty Individuals. Den Text habe ich auf dem PC erstellt. So oder so ähnlich wird unser Traumhaus aussehen.
Wenn man es aufklappt kommt noch ein zweites Motiv zum Vorschein (die Nachbarschaft).
Ganz aufgeklappt sieht man links und rechts jeweils unsere Visitenkarten und in der Mitte steht ein kleiner Text übe uns beide (abgedeckt). Ich habe für die Taschen ein SU-Papier verwendet, jeweils unterschiedliche Seiten vorne.
Jetzt muss es nur noch mit dem Umzug klappen.